Imagefilm Ablauf: Die 5 Phasen von der Idee bis zum fertigen Film.
Kurz gesagt: Der Imagefilm Ablauf besteht aus fünf Phasen: Kick-Off, Konzept, Drehvorbereitung, Dreh und Postproduktion. Von der ersten Beratung bis zur Lieferung vergehen bei uns typischerweise vier bis sechs Wochen. Der eigentliche Dreh ist dabei der kürzeste Teil, die meiste Zeit steckt in Konzept und Schnitt. Wer die Phasen kennt, arbeitet entspannter mit seiner Produktion zusammen und bekommt einen besseren Film.
„Wie läuft das eigentlich ab?“ ist nach der Preisfrage das, was uns am häufigsten gefragt wird. Meist von Leuten, die noch nie einen Film beauftragt haben und wissen wollen, worauf sie sich einlassen. Die ehrliche Antwort: Der Imagefilm Ablauf ist weniger Zauberei, als viele denken, aber mehr Vorarbeit, als die meisten erwarten. Hier ist er, wie wir ihn bei Clipzone fahren, Phase für Phase.

Imagefilm Ablauf im Überblick: fünf Phasen, vier bis sechs Wochen
| Phase | Dauer | Was passiert |
|---|---|---|
| 1. Kick-Off | 1 Termin | Ziel, Zielgruppe und Budget klären. Kostenlos und unverbindlich. |
| 2. Konzept | 1 bis 2 Wochen | Treatment, Drehbuch, Storyboard. Du siehst den Film, bevor er existiert. |
| 3. Drehvorbereitung | etwa 1 Woche | Locations, Zeitplan, Protagonisten, Genehmigungen. |
| 4. Dreh | 1 bis 2 Tage | Cinema-Technik im Betrieb, Interviews mit zwei Kameras. |
| 5. Postproduktion | 2 bis 3 Wochen | Schnitt, Ton, Color-Grading, Korrekturschleife, Lieferung in allen Formaten. |
Schneller geht es, wenn Konzept und Locations schon stehen. Länger dauert es fast immer aus einem Grund: Abstimmungsschleifen auf Kundenseite. Wer intern schnell entscheidet, hat seinen Film schneller.
Phase 1: Kick-Off, erst das Ziel, dann das Bild
Bevor jemand eine Kamera anfasst, klären wir drei Dinge: Was soll der Film erreichen, wer soll ihn sehen, und was darf er kosten? Das klingt banal, entscheidet aber über alles Weitere. Ein Film für die Startseite braucht eine andere Dramaturgie als einer für den Messestand, und ein Film für Bewerber spricht anders als einer für Einkäufer. Wer diese Fragen überspringt, bekommt am Ende einen schönen Film, der niemanden bewegt.
Das Kick-Off ist bei uns kostenlos und unverbindlich. Und es endet gelegentlich mit dem Satz: „Ein Film ist gerade nicht der richtige Hebel für euch.“ Das kommt vor, etwa wenn die Website, auf der der Film laufen soll, selbst noch nicht steht. Dann sagen wir das, statt zu produzieren.
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Ziel
Mehr Anfragen, mehr Bewerber, ein erklärungsbedürftiges Produkt verständlich machen? Ein Film, ein Ziel.
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Zielgruppe
Einkäufer, Endkunden, Bewerber oder Partner. Jede Gruppe braucht eine andere Ansprache und andere Kanäle.
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Budgetrahmen
Eine ehrliche Zahl reicht. Daraus ergibt sich, was möglich ist, und was wir Dir abraten würden.
Bring außerdem Beispiele mit: Filme, die Dir gefallen, oder Filme, die Dir gar nicht gefallen. Letzteres ist oft aufschlussreicher.
Phase 2: Konzept, Du siehst den Film, bevor er existiert
Aus dem Kick-Off entsteht das Treatment: ein bis zwei Seiten, die beschreiben, was der Film erzählt, in welchem Ton und mit welchen Bildern. Danach folgen Drehbuch und Storyboard. Das Drehbuch legt Text, O-Töne und Reihenfolge fest, das Storyboard skizziert die wichtigsten Einstellungen.
Der Zweck dieser Phase ist einfach: keine Überraschungen am Set. Was im Storyboard steht, wird gedreht. Was nicht drinsteht, wird nicht gedreht. Das schützt Dein Budget, weil ein Drehtag der teuerste Posten der ganzen Produktion ist und niemand dort improvisieren sollte.
Jetzt ändern kostet fünf Minuten
- Eine Szene streichen oder ergänzen
- Den Sprechertext umformulieren
- Einen anderen Drehort wählen
- Die Reihenfolge der Kapitel tauschen
Nach dem Dreh kostet dasselbe einen Drehtag
- Eine Szene, die nicht gedreht wurde, nachholen
- Einen anderen Mitarbeiter vor die Kamera holen
- Den Drehort wechseln
- Eine neue Aussage im Interview ergänzen
Phase 3: Drehvorbereitung, die Logistik, die man nicht sieht
Die unsichtbarste Phase im Imagefilm Ablauf. Hier werden Locations besichtigt (Licht, Geräuschkulisse, Steckdosen, Platz für Equipment), der Zeitplan für den Drehtag minutengenau geplant, Protagonisten ausgewählt und vorbereitet, und, falls Luftaufnahmen geplant sind, Drohnenflüge angemeldet. In Deutschland braucht das je nach Standort Genehmigungen und in jedem Fall zertifizierte Piloten. Wir haben beides, aber die Vorlaufzeit muss eingeplant werden.
Für Dich heißt das vor allem: Mitarbeiter informieren, Räume freihalten, und klären, wer am Drehtag Ansprechpartner ist. Je besser das vorbereitet ist, desto kürzer und ruhiger wird der Dreh.
Phase 4: Der Drehtag
Was am Set passiert
Ein typischer Imagefilm-Dreh dauert einen bis zwei Tage. Wir drehen auf Sony FX6 4K-Cinema-Kameras, mit lichtstarken Wechselobjektiven für den cineastischen Look, Gimbals und Slidern für ruhige Kamerafahrten, und professionellen Funkstrecken und Richtmikrofonen für sauberen Ton. Beleuchtet wird mit LED-Dauerlicht. Das ist leise, wird nicht heiß und stört den Betrieb kaum.
Aufgenommen wird in einem Log-Profil, also bewusst flach und kontrastarm. Das sieht auf dem Kameradisplay unspektakulär aus, gibt uns aber in der Farbkorrektur später den vollen Spielraum. Wer sich am Set über die „blassen“ Bilder wundert: Das ist Absicht.
Mitarbeiter vor der Kamera
„Der Kollege wird das nie vor der Kamera sagen.“ Doch, wird er, wenn man es richtig macht.
Wir arbeiten mit Fragen statt mit auswendig gelernten Texten, drehen Interviews mit zwei Kameras, damit im Schnitt jeder Versprecher unsichtbar verschwindet, und lassen die Leute so lange reden, bis der eine ehrliche Satz kommt, der im Film landet. Niemand muss schauspielern.
Phase 5: Postproduktion, wo der Film wirklich entsteht
Schnitt, Ton und Farbe passieren bei uns inhouse in Frechen, in unserer eigenen Postproduktions-Suite. Das hat einen praktischen Grund: kurze Wege. Wenn Du eine Änderung willst, sitzt der Cutter zwei Türen weiter und nicht bei einem Subunternehmer in einer anderen Stadt.
Die Reihenfolge ist immer gleich: erst der Rohschnitt (Struktur und Länge), dann der Feinschnitt (Rhythmus, Übergänge, Musik), dann Sounddesign und Mischung, zuletzt das Color-Grading. Das ist der Schritt, der aus dem flachen Log-Material den fertigen Look macht.
Korrekturschleifen
Du bekommst den Rohschnitt zur Abnahme, gibst Feedback, bekommst den Feinschnitt, gibst wieder Feedback. Eine Korrekturschleife ist im Imagefilm Ablauf fest eingeplant, damit Du wirklich mitredest. Die meisten Filme brauchen nicht mehr: Wenn das Konzept in Phase 2 sauber war, gibt es in Phase 5 wenig zu diskutieren.
Lieferung: ein Film, alle Formate
Am Ende bekommst Du nicht eine Datei, sondern ein Paket. Alle Nutzungsrechte sind geklärt, inklusive der Musik.
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Langfassung 16:9
Für Website, Messe und Sales-Pitch. Die Fassung, in der der Film seine Geschichte vollständig erzählt.
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Social-Cuts 9:16 und 1:1
30 oder 60 Sekunden für Reels, Stories und LinkedIn. Aus demselben Dreh, ohne Zusatzkosten.
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Untertitel-Fassungen
Für die stumme Wiedergabe auf Social Media, wo der Großteil der Videos ohne Ton läuft.
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Stills für die Website
Standbilder aus dem Film in Druckqualität, für Website, Präsentationen und Social Media.
Wie lange dauert der Imagefilm Ablauf wirklich?
Vier bis sechs Wochen sind der Normalfall. Aber die Zahl ist ein Durchschnitt, kein Versprechen. Drei Dinge machen den Imagefilm Ablauf schneller: ein klares Ziel schon im Kick-Off, Locations und Protagonisten, die feststehen, und ein Ansprechpartner auf Deiner Seite, der entscheiden darf. Drei Dinge machen ihn langsamer: Abstimmungsrunden über mehrere Abteilungen, Wetter bei Außenaufnahmen und Drohnengenehmigungen, die je nach Standort Wochen brauchen.
Was Dein Film kosten wird, hängt vom selben Aufwand ab. Die Preisspannen und Kostentreiber stehen im Beitrag Was kostet ein Imagefilm?. Wie das Ergebnis aussieht, wenn alle fünf Phasen sauber laufen, zeigt unser Praxisbericht zur cineastischen Imagefilm-Produktion in Köln.
Häufige Fragen zum Imagefilm Ablauf
Muss ich für den Imagefilm Ablauf selbst ein Konzept mitbringen?
Nein. Das Konzept ist unsere Arbeit. Was wir brauchen, ist Klarheit über Ziel und Zielgruppe. Den Rest entwickeln wir im Kick-Off gemeinsam.
Wie viele Drehtage braucht ein Imagefilm?
Die meisten kommen mit einem Drehtag aus. Zwei werden es, wenn mehrere Standorte, viele Interviews oder Außenaufnahmen bei bestimmtem Wetter dazukommen.
Kann ich im Imagefilm Ablauf noch Dinge ändern, wenn schon gedreht ist?
Ja, aber teurer. Am besten änderst Du in Phase 2, solange nichts gedreht ist. Nach dem Dreh bedeutet eine neue Szene meist einen neuen Drehtag.
Was passiert, wenn ein Mitarbeiter im Film später das Unternehmen verlässt?
Das kommt vor und ist der Grund, warum wir bei Interviews mehrere Personen aufnehmen und den Film so schneiden, dass keine Einzelperson unverzichtbar ist. Notfalls lässt sich eine Passage austauschen, ohne alles neu zu drehen.
Läuft der Ablauf bei einem Recruitingfilm oder einer Branchenproduktion anders?
Die fünf Phasen sind dieselben. Was sich ändert, ist der Inhalt: Bei einem Recruitingfilm stehen Mitarbeiterinterviews im Zentrum, bei einem Imagefilm für Hotels die Räume und die Atmosphäre. Das Konzept in Phase 2 legt fest, was gedreht wird.
Fazit: Der Imagefilm Ablauf entscheidet, bevor die Kamera läuft
Ein Imagefilm ist kein Drehtag mit etwas Schnitt drumherum. Es ist ein Prozess, bei dem die wichtigsten Entscheidungen fallen, bevor die Kamera läuft, und bei dem der Film erst im Schnitt wirklich entsteht. Wer das versteht, arbeitet entspannter mit seiner Produktion zusammen und bekommt einen besseren Film.
Wie das für Dein Unternehmen aussehen würde, klären wir im kostenlosen Kick-Off. Er dauert eine Stunde und endet mit einer ehrlichen Einschätzung.